Meine Mutworte

Ich liebe es, wenn die Blumen bunt blühen. 

Obwohl mein Papa sein Leben lang am liebsten jede freie Minute im Garten verbracht hat 
und auch meine Ma das liebt, haben sie mir den grünen Daumen leider nicht vererbt. 


Ich liebe es, wenn die Blumen bunt blühen, 

aber es ist nicht mein Element, in dem ich selbst aufblühe und mich ausdrücken kann. Daher steht auf Teos Grab ein Bilderrahmen, den ich immer wieder neu 
mit meinen selbst geschriebenen Mutworten bestücke. 


Ich hab geträumt von dir
und es war so real!
Du warst einfach da, 
ganz normal.

Zusammen mit dir,
leider ist das nicht wahr,
doch das Gefühl 
blieb voll Wunder da.

Tage später denk ich zurück:
Es tat so gut dich zu sehn.
Was auch passiert und wie es auch wird,
ich lass dich nicht endgültig gehn.


09.04.26


So viele Tränen sind geweint.
So viele Erinnerungen wärmen mein Herz.
So alleine steh ich da
und frage mich:
Was wird?


10.12.25

Die Sonne färbt die Hoffnung hell,

ein warmer Strahl tief in mein Herz.

Die Bäume ruhn im Winterschlaf

und sammeln leise neue Kraft.

So will ichs auch für Unsre tun

mit leiser Kraft stets vorwärts gehn

und Halt da geben, wo du fehlst

und mutig träumen, voll Vertraun.

Auf dass der Glaube Leben wird.

12.01.26

Keine Kraft!

Trauer, überall Trauer.

Die Augen leer.

Ein Kloß im Hals.

Die Seele taub.

Das Herz drückt schwer.

Trauer, überall Trauer!

Und keine Kraft.



23.01.26

Da, wo das Licht wohnt,

wirft die Hoffnung ihre Schatten.

Zaghaft erst und flackernd sind sie da.

Da, wo das Licht wohnt,

wird die Hoffnung Zuversicht und Weite.

Da, wo das Licht wohnt.

Da, wo das Licht wohnt.


Da, wo das Licht wohnt,

wirft die Hoffnung ihre Schatten.

Wird es heller, wird es klarer,

strahlt das Licht zur Freude auf.

Da, wo das Licht wohnt,

bleibt die Trauer nicht voll Härte auf dem Herz.

Da, wo das Licht wohnt.

Da, wo das Licht wohnt.


Da, wo das Licht wohnt,

wirft die Hoffnung ihre Schatten,

leben Leichtigkeit und Liebe,

und das Schwarz wird langsam grau.

Da, wo das Licht wohnt

brechen mutig sich die Farben bunt ins Leben.

Da, wo das Licht wohnt.

Da, wo das Licht wohnt.


Da, wo das Licht wohnt,

wirft die Hoffnung ihre Schatten.

Und wir trauern und wir traun uns 

und wir tanzen dann zum Trost.

Da, wo das Licht wohnt,

tanzen wir zum Trost gegen den Tod.

Da, wo das Licht wohnt.

Da, wo das Licht wohnt.


Da, wo das Licht wohnt,

wirft die Hoffnung ihre Schatten,

voller Zweifel, leise glaubend

leben wir und lieben wir.

Da, wo das Licht wohnt,

bist du treu zugegen, Gott.

Und auch im Dunkel, Gott,

ja, du bist da.



31.01.26

     Ich fühl mich so leer!
     Traurig.
     Schwer.
     Wann wird es leichter?
     Wann wirds normal?
     Einfach nur Alltag!
     Machbar. 
     Schaffbar.
     Wann wird es gut?


10.25 

Dunkler Schleier, harte Schwere,

fest und bleiern, auf der Seele.

Zermürbt mich langsam, 
macht mich klein,

will endlich wieder leichter sein.

Wo ist denn nur

in der Asche noch Glut,

der innere Funke und Lebensmut?


Die Wunde wird Narbe,

nichts wie es mal war.

Sanft nährt sich die Flamme,

Hoffnung ist da.

Das glaube ich, fühle ich,

muss doch so sein!

Zuversicht 

lädt den Lebensmut ein.




25.02.26

Trauern. Trauern ist Erinnern. Trauern ist.


Liebe.

Da sind Wärme,

Lächeln,

Dankbarkeit.

Trauern tut gut.


Anstrengung.

Da sind Wut und viele Fragen,

kalter Schmerz

und Müdigkeit.

Trauern tut weh.


Heilung.

Da wird Würde spürbar

und das Gefühl 
gehört zu sein.

Trauern ist groß.


Leben.

Lachen und Weinen.

Loslassen 
und Bewahren.

Trauern sucht Sinn.


Trauern. Trauern ist Erinnern. Trauern ist.



04.02.26

Hey! Du darfst fühlen!

Egal, wie! Egal, was!

Lass es raus.

Befrei dich aus der harten Enge,

lass es zu und spüre nach.

Hör dein Herz - du kannst nicht fliehn.

Nimm den Schmerz - und lass ihn ziehn.

Samen wollen neu erblühen. 

Du darfst fühlen.


Hey! Du darfst fühlen!

Egal, wie! Egal, was!

Lass es raus.

Bleib nicht in der starren Leere,

heiz mit Freude deine Seele.

Suche Sinn und neue Wege.

Denke weit, probier es aus,

schenk dir Zeit und trau dich raus.

Du darfst fühlen.





22.02.26

Der Engel des Lebens

sende dir die frohen Farben 
der Auferstehung 
in dein alltagsgraues Herz.


06.04.26

Kennst du das?
Dieser Stich im Herz,
wenn sein Name fällt
und die Trauer zieht über dir auf.

Manchmal packt sie dich voll,
zieht dich in ihren Bann
und du weißt nicht, 
wie's weitergehn soll.

Dann hängt sie da als schwere Wolke,
verdunkelt dir deinen Tag.
Doch der Wind hat Kraft und trägt sie weiter,
es wird wieder heller, es wird etwas leichter.

Und ein Regenbogen flüstert leise:
Der Himmel steht offen, du bist nicht allein.
Erinnerung wärmt dich, du kannst wieder hoffen,
es wird langsam besser, die Seele wird weit.


20.04.26


WARUM
bist du nicht hier?
DU FEHLST!
Deine Kraft.
Dein Glaube.
Du fehlst uns so sehr.
Warum bist du nicht hier?
WARUM


10.25